Für Kindergärten und Kitas

Euer Flyerpaket, und alles was danach kommt

Ihr habt Flyer von uns bekommen, weil ihr Interesse signalisiert habt. Danke dafür. Auf dieser Seite steht, was hinter Knuffel steckt, warum das zur Leseförderung in einer Kita passt und vor allem: was ihr dafür tun müsst. Die kurze Antwort auf den letzten Punkt ist fast nichts.

Weiter unten findet ihr fertige Formulierungen für Aushang, Elternbrief und Elternabend, dazu eine Antwort für den Fall, dass Eltern fragen, warum bei euch Werbung ausliegt.

Die Einordnung

Warum das in eine Kita passt

  • Vorlesen wirkt nur, wenn es stattfindet

    Dass Vorlesen früher Sprachbildung nützt, muss euch niemand erklären. Der Engpass liegt woanders: Im Familienalltag kommt es oft zu kurz. Ein Buch, in dem das eigene Kuscheltier vorkommt, dreht die Richtung um. Nicht die Eltern schlagen das Vorlesen vor, sondern das Kind fragt danach.

  • Der Anker ist längst da

    Fast jedes Kind hat einen vertrauten Begleiter, der mit ins Bett geht. Genau dieser wird zur Hauptfigur. Das Kind muss sich nicht in eine fremde Serienfigur hineinversetzen, sondern erkennt etwas wieder, das ihm gehört. Das senkt die Einstiegshürde besonders bei Kindern, die mit Büchern bisher wenig anfangen konnten.

  • Sprechanlass statt nur Zuhören

    Kinder erzählen über ihr Kuscheltier von selbst: wie es heißt, woher es kam, was es angeblich nicht mag. Das ist aktive Sprachproduktion und lässt sich alltagsintegriert aufgreifen, im Morgenkreis oder in der Erzählrunde, ganz ohne zusätzliches Material.

  • Es erreicht die Familie, nicht nur die Gruppe

    Das Buch entsteht zu Hause und bleibt dort. Damit kommt ein Buch in Familien, in denen sonst wenig gelesen wird, und zwar eines, das das Kind selbst hören will. Für euch ist das Erziehungspartnerschaft ohne zusätzlichen Termin.

  • Ein Übergang, der greifbar wird

    Der Abschied aus der Kita lässt sich schwer festhalten. Ein Buch, in dem der eigene Begleiter die Vorschulzeit erlebt, ist Erinnerungsstück und Leseanlass für den Sommer vor der Einschulung zugleich.

  • Niedrigschwellig und ohne Voraussetzungen

    Es braucht kein volles Bücherregal, keine Vorkenntnisse und kein gutes Deutsch der Eltern, um anzufangen. Ein Handyfoto genügt, die erste digitale Geschichte ist kostenlos. Familien können in Ruhe schauen, bevor sie irgendetwas entscheiden.

Was wir ausdrücklich nicht behaupten

Knuffel ist jung, und wir haben keine eigene Wirkungsstudie. Wir behaupten deshalb keine gemessenen Effekte auf Sprachstand oder Lesekompetenz. Was oben steht, ist der Mechanismus, auf den wir setzen, nicht ein Ergebnis, das wir belegen können. Wenn ihr es genauer wissen wollt, probiert es mit ein paar Familien aus und urteilt selbst.

Aufwand und Datenschutz

Was ihr tut, und was ihr ausdrücklich nicht tut

Das ist der Punkt, an dem die meisten Angebote für Einrichtungen scheitern. Deshalb steht er hier vorne und nicht im Kleingedruckten.

Das macht ihr

  • Flyer auslegen, wo Eltern ohnehin stehen: Garderobe, Infotisch, Elternecke
  • Auf Wunsch beim Elternabend oder im Elternbrief kurz erwähnen
  • Bei Interesse Flyer kostenlos nachbestellen

Das macht ihr nicht

  • Keine Daten erheben, speichern oder an uns weitergeben
  • Keine Listen führen und keine Anmeldungen entgegennehmen
  • Keine Fotos sammeln und keine Bestellungen abwickeln
  • Kein Geld einsammeln und nichts vorstrecken
  • Keine Empfehlung aussprechen, wenn ihr neutral bleiben wollt oder müsst
Der Kern in einem Satz

Über eure Einrichtung fließen keine personenbezogenen Daten zu uns. Familien entscheiden zu Hause, melden sich selbst an und fotografieren dabei das Kuscheltier, nicht ihr Kind.

Der Einwand, der zuerst kommt

Nicht jede Familie wird das machen

Das ist der Punkt, an dem in Kitas zu Recht die Alarmglocke angeht: Wenn ein Kind sein eigenes Buch mitbringt und drei andere nicht, habt ihr ein Problem in der Gruppe, nicht wir. Deshalb drei ehrliche Hinweise, wie sich das vermeiden lässt.

  • Das Buch gehört nach Hause, nicht in den Morgenkreis. Wenn es nicht in der Gruppe vorgeführt wird, entsteht auch kein Vergleich.
  • Die erste digitale Geschichte kostet nichts. Wer nicht drucken lassen will oder kann, hat trotzdem eine ganze Geschichte zum Vorlesen auf dem Handy.
  • Wenn ihr etwas für alle wollt, macht es für alle: ein gemeinsames Projekt zum Abschied über die Sammelbestellung, bezahlt aus der Gruppenkasse oder vom Förderverein. Dann bekommt jedes Kind eins.

Die Zahlen, nach denen Eltern fragen

Für Kinder von
2 bis 8 Jahren
Umfang
24 Seiten, Softcover
Format
12 mal 12 Zentimeter
Digitale Geschichte
4,90 € inkl. MwSt.
Gedruckt inkl. digital
9,90 € inkl. MwSt.
Gedrucktes Buch bei euch in
5 bis 7 Werktagen

Kein Abo, keine Folgekosten. Die erste digitale Geschichte ist für neue Familien geschenkt und komplett lesbar.

Zum Übernehmen

Vorlagen für die Elternkommunikation

Alle Texte sind so formuliert, dass ihr neutral bleibt: Sie beschreiben ein Angebot, sprechen aber keine Empfehlung aus. Ändert sie gerne ab, niemand muss uns zitieren.

Aushang für die Pinnwand

Kurz, sachlich, ohne Empfehlung. Passt auf einen halben A5-Zettel.

Vorlesen zu Hause

Am Infotisch liegen Flyer von Knuffel aus. Dahinter steckt die Idee, aus dem Foto eines Lieblingskuscheltiers ein persönliches Bilderbuch zu machen, in dem das eigene Kind vorkommt.

Wir legen den Flyer aus, weil er zum Thema Vorlesen passt. Es ist ein Angebot und keine Empfehlung. Alles Weitere entscheidet ihr als Familie selbst, wir sind daran nicht beteiligt.

Absatz für Elternbrief oder Kita-App

Zum Einfügen in einen bestehenden Brief. Nennt gleich die wichtigste Datenschutz-Info.

Ein Hinweis zum Thema Vorlesen: Am Infotisch finden Sie Flyer eines Anbieters, der aus dem Foto eines Kuscheltiers ein personalisiertes Bilderbuch erstellt. Das Kind erlebt dann eine Geschichte mit seinem eigenen Begleiter, was erfahrungsgemäß Lust aufs Vorlesen macht.

Wichtig ist uns: Wir geben keine Daten weiter und sind an der Abwicklung nicht beteiligt. Fotografiert wird das Kuscheltier, nicht das Kind. Ob Sie das nutzen möchten, entscheiden Sie ganz allein zu Hause.

Drei Sätze für den Elternabend

Zum Vorlesen oder frei sprechen, dauert etwa 30 Sekunden.

Am Infotisch liegen Flyer von Knuffel. Damit kann man aus einem Foto des Lieblingskuscheltiers ein Bilderbuch machen lassen, in dem das eigene Kind vorkommt, und die erste digitale Geschichte kostet nichts.

Wir legen das aus, weil alles hilft, was zu Hause zum Vorlesen führt. Wir bekommen dafür nichts, wir geben keine Daten weiter, und niemand muss etwas davon nutzen.

Antwort, wenn Eltern nach der Werbung fragen

Für Tür-und-Angel-Gespräche. Nimmt den Vorwurf ernst, statt ihn wegzuwischen.

Die Frage ist berechtigt, wir legen nicht alles aus, was uns erreicht. Wir haben uns das angesehen und ausgelegt, weil es beim Vorlesen ansetzt und weil man es ausprobieren kann, ohne etwas zu bezahlen.

Wir bekommen dafür keine Provision und keine Gegenleistung, und wir haben keine Adressen oder Daten weitergegeben. Wenn Sie das trotzdem stört, sagen Sie gerne Bescheid, dann nehmen wir die Flyer weg.

Wer euch das schickt

Kein Konzern, zwei Leute aus Wasserburg

Knuffel wird von der Knuffel UG in Wasserburg am Inn betrieben, dahinter stehen Stefan und Sebastian. Wir schreiben euch selbst, wir packen die Flyer selbst, und wenn ihr anruft, ist keine Hotline dran. Das ist kein Verkaufsargument, sondern eine Einordnung: Ihr habt es mit einem kleinen bayerischen Anbieter zu tun, nicht mit einem Vertriebspartner, der auf Provision arbeitet.

Die Knuffel-Gründer Sebastian Kaiser (links) und Stefan Antonelli (rechts)
Sebastian Kaiser (l.) und Stefan Antonelli (r.)

Wir sind neu. Deshalb behaupten wir hier nichts über Referenzkitas oder Studien, die es noch nicht gibt. Wenn ihr die Ersten sein wollt, die das mit uns ausprobieren, sagt Bescheid, dann machen wir das gemeinsam und ihr sagt uns hinterher ehrlich, was taugt und was nicht.

Vollständige Angaben im Impressum.

FAQ

Fragen, die uns Einrichtungen stellen

Müssen wir als Einrichtung Daten von Kindern oder Eltern weitergeben?

Nein. Über die Einrichtung fließen keine personenbezogenen Daten zu uns. Ihr legt Flyer aus, mehr nicht. Familien, die das Angebot nutzen möchten, melden sich selbst und direkt bei uns an. Weil dabei keine Auftragsverarbeitung in eurem Auftrag stattfindet, braucht ihr dafür auch keinen AV-Vertrag. Wenn ihr das für eure Unterlagen schriftlich braucht, schreibt uns kurz, dann bekommt ihr es.

Wird ein Foto des Kindes hochgeladen?

Nein. Hochgeladen wird ein Foto des Kuscheltiers, nicht des Kindes. Vom Kind selbst wird der Vorname verwendet, damit er in der Geschichte vorkommt. Ein Handyfoto vom Sofa genügt.

Die Bilder entstehen mit KI. Wie gehen wir damit gegenüber Eltern um?

Offen, das ist der einfachste Weg. Geschichte und Illustrationen werden automatisch erzeugt, wir kennzeichnen KI-erstellte Inhalte sichtbar und maschinenlesbar. Auf knuffel.app/ki-transparenz steht ausführlich, was das konkret bedeutet, diese Seite könnt ihr Eltern bedenkenlos weitergeben.

Kostet uns das etwas?

Nein. Das Flyerpaket ist für euch kostenlos, Druck und Versand übernehmen wir. Nachbestellen könnt ihr ebenfalls kostenlos. Für Familien ist die erste digitale Geschichte gratis, danach entscheiden sie selbst, ob sie etwas bestellen.

Bekommen wir eine Provision, wenn Eltern bestellen?

Nein, und das ist Absicht. Eine Einrichtung, die an einer Bestellung mitverdient, kommt gegenüber Eltern in eine schwierige Lage. Ihr könnt deshalb wahrheitsgemäß sagen, dass ihr nichts davon habt.

Unser Träger erlaubt keine Werbung in der Einrichtung. Was nun?

Dann klärt das bitte zuerst intern, die Regeln unterscheiden sich je nach Träger und Kommune deutlich. Viele Häuser dürfen Angebote auslegen, solange sie neutral bleiben und keine Empfehlung aussprechen. Genau dafür sind unsere Textvorlagen formuliert. Wenn es bei euch nicht passt, ist das völlig in Ordnung, schickt uns die Flyer einfach nicht aus dem Haus.

Können wir ein Buch für die ganze Gruppe machen, etwa zum Abschied?

Ja, dafür gibt es die Sammelbestellung. Ihr sammelt die Wünsche, bestellt in einem Vorgang und bekommt eine Rechnung, auf Wunsch an den Träger. Das ist der einzige Fall, in dem tatsächlich Daten über euch laufen, und dann sprechen wir das vorher sauber durch.

Gibt es einen Nachweis, dass das die Lesemotivation verbessert?

Für Knuffel selbst nicht, dafür sind wir zu jung. Wir behaupten deshalb keine gemessenen Effekte. Was wir beschreiben, ist der Wirkmechanismus: Kinder beschäftigen sich intensiver mit Geschichten, in denen etwas Vertrautes vorkommt. Wenn euch eine belastbare Aussage wichtig ist, macht gerne ein kleines Pilotprojekt mit uns und schaut selbst, was bei euren Familien ankommt.

Noch etwas offen?

Ruft an oder schreibt. Ihr landet nicht in einer Hotline, sondern direkt bei mir.

Sebastian Kaiser

Mitgründer, Knuffel UG

Am besten erreichbar unter der Woche. Wenn ich gerade nicht rangehe, sprecht drauf oder schreibt kurz, ich melde mich zurück.

Flyer nachbestellen oder ein gemeinsames Buchprojekt für eine Gruppe planen geht auch direkt über die Formulare.

Mehr zum Produkt auf der Produktseite, zur KI-Kennzeichnung unter KI-Transparenz und zum Umgang mit Daten in der Datenschutzerklärung.